Günstiger Makro-Fotografie Einstieg


Wenn ich Fotografiere dann hauptsächlich in der Natur. Landschaften, Pflanzen, Tiere. Und am liebsten Makros.

Doch die Makrofotografie ist ein hartes Pflaster. Sie ist Technisch sehr schwer und man braucht fast immer Spezialausrüstung.

Ich habe mir 2 kleine Helferlein bestellt und eine weile getestet. Ein Makro-Zwischenring Set und einen Einstellschlitten. Dazu verwende ich meist mein Canon 50mm 1.8 Objektiv.

Wichtig war mit dass die Zwischenringe auch die Blende übertragen. Bei Makros muss man wegen der geringen Tiefenschärfe meist abblenden

Die Zwischenringe kann man Einzeln, oder auch alle auf einmal anbringen (macht selten sinn). Sie haben keine Optischen Elemente eingebaut und verursachen dadurch einen Lichtverlust (Quadratisch mit der Entfernung). Sie verringern aber die Naheinstellgränze. Komm ich näher zum Motiv wird es größer. Damit entsteht aber ein neues Problem, welches der Makro-Einstellschlitten beheben soll. Die Tiefenschärfe wird sehr gering. Sie bewegt sich je nach Blende und Abstand im Milimeterbereich. Der Autofokus ist durch die Zwischenringe sehr eingeschränkt und macht wenig sinn, manueles fokussieren über den Einstellring ist den selben grenzen unterworfen. Eine volle Drehung bewegt die Schärfeebene nur ein paar Zentimeter durchs Bild. Stattdessen verändert man die Schärfeebene durch den Abstand zur Kamera. Das ist Freihand extrem schwierig. Hier hilft ein Makroschlitten und ein Stativ. Der Schlitten erlaubt es über Einstellschauben die Schäfe extrem präzise zu setzen. Dabei ist auch ein gutes Stativ notwendig das möglichst wenig „schwingt“ wen man es berührt. Sonst sieht man im Liveview nur ein gezitter.

20151005_204052

Ich fokussiere Makros eigentlich immer über den Liveview. Bei meiner Canon 60D lässt sich das Display drehen und schwenken damit ich auch bodennahe Motive wie die meisten Pflanzen und Insekten gut sehen kann. Außerdem kann man darin zoomen um die Schärfe noch genauer zu setzen. Um Verwackelungen während des Auslösens zu vermeiden verwende ich meist einen Funk-Fernauslöser. Der 2 Sekunden Selbstauslöser tuts meistens auch. Bei extremen Makros kann sogar das herunterklappen des Spiegels die Kamera so in Schwingung versetzten dass das Bild verwackelt wird. Die Funktion Spiegelvorauslösung hilft dabei. Beim ersten Auslösen wird der Spiegel heruntergeklappt, beim zweiten erst der Verschluss geöffnet und das Bild gemacht.

12140019_880582812010705_1205503399846825607_o

 

Hinterlasse einen Kommentar