Servervirtualisierung für Zuhause 4


Wofür um alles in der Welt bracht man Zuhause einen ESXi-Server?

Nun, den Braucht sicher nicht jeder. Ich schon.

Hat man erstmal eine Serverhardware Zuhause und etwas höhere Ansprüche kommt man Selten mit einem Betriebssystem aus. Manches läuft nur auf Linux, manches nur auf Windows, und manche Dienste will ich einfach nicht auf Windows laufen lassen weil sie über NAT erreichbar sein sollen. Angefangen hat alles als Fileserver. Aber eine Owncloud wäre auch cool, und eine ordentliche Firewall wenn ich Dienste im Internet habe, und ein Teamspeak Server für mich und meine Freunde, Oh und meine Kontakte und Kalender würde ich damit auch gerne Syncronisieren, und ein PLEX Server muss auch her.

Mittlerweile laufen bei mir 5 VM´s auf einer Hardware. Das spart Strom und Hardwarekosten aber auch Platz:

  • Eine Windows Server Maschiene mit 4x2TB Platten als Parity Storrage Space Volume dient als Fileserver und PLEX
  • Eine Sophos UTM Firewall, die auch DNS, Router, DHCP, NAT, VPN, … macht
  • Eine Ubuntu Server Maschiene für Owncloud welche über eine SMB Freigabe die Dateien am ersten Server ablegt
  • Eine Ubuntu Server Maschiene für Teamspeak
  • Und eine Window Maschiene für Testzwecke und als Sandbox. Dort läuft unter anderem auch ein Downloader

ESXi

Viel Leistung braucht das alles nicht (bis auf den PLEX Server) so Tümpelt der server immer so bei 5% Last herum. Wenns sein muss können aber locker 3 Streams von PLEX gerändert werden (mehr als 3 User hab ich nicht) und ich kann mich immer noch in Teamspeak unterhalten.

Als Hardware habe ich mir einen Microserver Gen8 von HP geholt. Im Gegensatz zum Vorgänger ist die CPU gesockelt, so konnte ich den Celeron gegen einen Xeon E3 Austauschen. Noch 2x8GB Ram (das ist das Maximum), eine 256 GB SSD, 4x 2TB Festplatten, einen USB Stick zum booten und ein selbst gebasteltes Stromkabel.

Auf die einzelnen Maschienen werde ich in späteren Beiträgen noch eingehen

 

 


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4 Gedanken zu “Servervirtualisierung für Zuhause

    • ServerMarco Beitragsautor

      down 7 up knapp 1. bremsen tut immer der upload. also sowohl beim client als beim server. ich komm aber aus da ich keine großen dateien herumschicke. meist nur PDFs oder bilder die ich beim handy automatisch hochladen lasse als backup.
      ich hab auch ein paar ordner die ich mein meinem Firmen PC syncronisieren lasse. das läuft über den Client im hintergrund da merkt man nicht viel wenn es langsam ist

  • Florian

    Hallo Marco!

    Ich habe selbst im September begonnen mir einen eigenen Homeserver zu basteln und nun expandiere ich ebenfalls auf ESXi statt nur Windows Server 🙂

    Warum läuft dein Download beispielsweise nicht mit bei Plex u. Fileserver beim anderen Windows?
    Hast du schon mal XPENology ausprobiert?

    Ich hab XPENology auf einer virtuellen Maschine am Testen und muss sagen: Ich bin total begeistert!
    Und das wird auch die eine oder andere Funktion am (späteren) ESXi-Server übernehmen – es erleichtert so viel 😉

    mfg

    • ServerMarco Beitragsautor

      Hallo Florian! Der Grund warum ich die Downloads nicht über den Windows Server mach ist weil ich den so wenig wie möglich im Internet haben möchte. Denn der Windows Server ist der Produktive teil meines Setups. Die Downloadermaschiene wird auch gern mal für Testzwecke missbraucht und manchmal auf einen alten Snapshot wiederhergestellt. Sie hat nur so viele Rechte wie nötig um zu tun was sie soll, dafür darf sie ins Internet 😀 XPENology hab ich nicht ausprobiert, hatte es aber in Erwähnung gezogen. Mein früheres Heimserversystem hatte FreeNAS als Fileserver. Der hatte aber (zumindest in der damals aktuellen Version) Probleme bei der Netzwerkfreigabe für meinen XBMC Media PC